Internationale Größentabelle



Die beliebtesten Designer wie etwa der schwedische Textilkonzern Hennes & Mauritz (H&M) oder GAP kommen aus dem europäischen Ausland und den USA.

Entsprechend gibt es hier andere Konfektionsgrößen als in Deutschland. Allerdings unterscheiden sich die Frauen dieser Länder in Statur und Größe deutlich voneinander. So sind beispielsweise die französischen und italienischen Damen insgesamt zarter und kleiner als die deutschen. Engländerinnen und Amerikanerinnen hingegen sind etwas kräftiger und größer.

Häufig wird bereits die internationale Größentabelle mittels Buchstabenkennzeichnung verwendet. So werden die Größen 32 und 34 als „XS“, die 36 und 38 als „S“, 40 und 42 als „M“, 44 und 46 als L, 48 sowie 50 als XL und 52 und 54 als XXL bezeichnet. Da hier allerdings jeweils zwei Werte zu einer Konfektionsgröße zusammen gefasst werden, kann es große Unterschiede von Hersteller zu Hersteller geben.

Am leichtesten lässt sich die französische Größe umrechnen. Sie liegt lediglich „einen Wert höher“ als die deutsche. Eine deutsche Größe 34 entspricht einer französischen 36, eine französische 46 einer deutschen 44. Allerdings haben manche französische Marken ein weiteres Größensystem. Sie verwenden die Bezeichnungen T1, T2 und T3. Diese stehen für das Wort „Taille“. T1 entspricht der deutschen Konfektionsgröße 34/36, T2 der Größe 38/40 und T3 42/44. Zu den bekanntesten Designern gehören in Frankreich unter anderem Lacroix, Gaultier und Lemaire.

Auch bei der italienischen Größentabelle ist es noch relativ einfach: Hier werden drei Werte hinzu gerechnet. Japan ist übrigens das einzige Land, das ungerade Größenbezeichnungen hat. Wer bei uns eine Größe 34 trägt, sollte in Japan nach der Größe sieben fragen. Addiert wird auch hier in Zweierschritten.


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Wenn die Dollarkurse günstig stehen, kann ein Shopping-Trip in die USA zum echten Abenteuer werden. Damit Sie bei den unterschiedlichen Größenangaben den Überblick behalten, haben wir die gängigsten Amerikanischen Größen für Sie zusammengefasst. Mit der untenstehenden Tabelle können Sie ganz einfach ihre Bekleidungsgröße in Deutschland in das amerikanische Größensystem umrechen.

Bei den amerikanischen Größen ist der Startwert wesentlich kleiner als hier bei uns. Begonnen wird mit der Größe vier, die der deutschen Größe 32 entspricht.


Die Briten sind für ihre Extravaganz bekannt. So auch im Bereich Bekleidung. Die Top-Designer des Königreiches zählen zu den kreativsten der Welt. Ob Alexander McQueen, Sienna Miller oder Vivienne Westwood, die aktuellen Kollektionen sorgen stets für großes Aufsehen.

Wer sich ein trendiges Kleidungsstück von der Insel besorgen möchte, sollte aber die richtige Größenbezeichnung kenne.

Die Engländer berechnen ihre Kleidergrößen, ebenso wie wir, in Zweierschritten. Englische Größen beginnen allerdings mit der Größe 6 (deutsche Größe 32).



Dolce Vita – kaum ein anderes Land bringt es so einfach auf den Punkt und ist dabei auch noch so erfolgreich. Italien hat gleich eine ganze Reihe namhafter Designer zu bieten, die weltweit ein hohes Ansehen genießen und Frauenherzen höher schlagen lassen. Dolce & Gabana, Versace, Gucci, Laura Biagotti, Armani, Valentino oder Cavalli – um nur einige zu nennen. Allein Dolce & Gabana macht einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro.

Die italienische Größe zu ermitteln ist relativ einfach. Man rechnet zur deutschen Größe schlichtweg den Wert 6 hinzu.

Die italienische Größentabelle beginnt mit der Größe 38, welche für für die deutsche Konfektionsgröße 32 steht. Durch das Addieren der Zahl sechs erhält man hier folgende Umrechnungswerte:

Auch wenn diese Umrechnung einfach erscheint, sollte man beim Einkauf doch bedenken, dass sich die zu Grunde liegenden Maße von unseren unterscheiden können. Die Werte dienen lediglich als Richtwerte. Einfacher hingegen ist es bei den Schuhgrößen: Sie entsprechen in etwa den Deutschen.